Nachhaltigkeit in der Pferdezucht


Was bedeutet das für uns?
Bio-Futter aus der Region
Ein Bereich, bei dem aktiv zum Umweltschutz beigetragen werden kann, sind die Futtermittel. Die Verpackung sollte möglichst nicht aus Plastik sein, und wenn das Futter oder die Zusätze zum Beispiel in Plastikbehältern geliefert wird, kann man diese wiederverwenden. Und wieso nicht auch mal den Lieferanten und den Produzenten darauf aufmerksam machen? Doch es kommt auch darauf an, was im Futtersack drin ist. Am besten wäre «Kräuter und Bio» und das alles auch noch aus der Region. Wir achten auf Hersteller, die ausschliesslich mit Landwirten aus der Region zusammenarbeiten. Und warum biologisch? Weil in der biologischen Landwirtschaft keine Pestizide, keine scharfen Dünger und keine Nitrate eingesetzt werden. Das ist ein Plus für den Magen unserer Pferde und ein Plus für die Umwelt. Auch können Reste aus Ölpressungen zum Beispiel von Hanf, Schwarzkümmel, Leinsamen oder Kokos als Nahrungsergänzung oder Belohnung dienen - oder wie in unserem Fall der sogenannte Ölkuchen, der bei der Gewinnung unseres
biologischen Olivenöls anfällt.



Biologisches Raufutter
Die Wiesen und Weiden werden ökologisch bewirtschaftet und unsere Pferde fressen hier Bio-Futter in hoher Qualität. Auch im Stall werden die Pferde mit nachhaltig produziertem Raufutter gefüttert. Unser Heu erzeugen wir größtenteils selbst und wenn zugekauft werden muss, dann ausschlich aus unserer nächsten Umgebung. Wir unterstützen die regionale Landwirtschaft, haben dadurch kurze Transportwege und Qualitätsüberwachung in einem, weil Vertrauen gut, aber Kotrolle noch immer besser ist. Bei uns werden keine künstlichen Mineraldünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt, kein Grünland umgebrochen und keine gentechnisch veränderten Pflanzen angebaut.
Größtmögliche Erträge und
hohe Gewinne stehen bei
uns nicht im Fokus, sondern
eine nachhaltige
Bewirtschaftung im Einklang
mit der Natur. Durch den
naturschonenden Anbau auf
Weiden und Ackerflächen
trägt die ökologische
Pferdehaltung zum Schutz
der Umwelt bei - Und das aus persönlicher Überzeugung.

Umweltschutz fängt im Kleinen an
Die gesamte Bewirtschaftung von Le Puledraie di Sterpeti erfolgt als ökologischer Betrieb. Neben dem biologischen Anbau auf Wiesen, Weiden und Äckern gehört auch, dass der Pferdemist auf den eigenen Flächen ausgebracht wird. Das entspricht dem ökologischen Kreislauf einer gesunden Landwirtschaft, führt zu kurzen Transportwegen und ist daher besonders nachhaltig.
Insektenschutz
Bei der Heuernte setzen wir auf einen sehr energieeffizienten Mähbalken, welcher Insekten und Kleintieren bauartbedingt eine Fluchtmöglichkeit bietet, während bei konventionellen Mähwerken kaum eine Chance zur Flucht besteht und sie bei der Ernte das Nachsehen haben. Die Technik ist außerdem futter- und bodenschonend und ermöglicht es sehr sauberes Raufutter für unsere Pferde zu gewinnen.

Wenn jeder ein bisschen vor der eigenen Stall- und Haustür kehrt, so bringt das auch schon etwas. Denn viele kleine Schritte in die richtige Richtung führen auch zum Ziel. Also einfach im Kleinen anfangen.
Ein Meer aus Plastik
Wie man immer wieder lesen, hören und sehen kann, ist Plastik in der Natur ein grosses Problem. Denn Plastik landet irgendwann mehr oder weniger zerkleinert in den Weltmeeren. Die Natur braucht Jahrhunderte, um dieses abzubauen. Kommt hinzu, dass zu der Herstellung von Plastik in aller Regel Erdöl gebraucht wird. Und Erdöl belastet die Umwelt von der Suche über die Förderung, Verarbeitung und den Transport bis hin zum Verbrauch. Wenn man also irgendwie auf Plastik verzichten kann, dann hat das einiges Positives. Und Achtung: Plastik ist nicht gleich Plastik! Es gibt nämlich auch nachhaltige, rezyklierbare Varianten, in die zum Beispiel auch das «Bulletin» eingepackt wird.
«Back to the roots»: Metall, Holz und Naturfasern
Alternativ kann man für Eimer und Futterkessel statt der Plastikvariante auch solche aus Metall verwenden, oder wenn schon Plastik, dann wenigstens lebensmittelechtes, das lange hält. Heute gibt es, wie schon früher vor dem Plastikzeitalter, diverse Anbieter von Putzutensilien, die aus Holz und Naturfasern hergestellt werden. Und statt der bunten Plastikkiste fürs Putzzeug eignet sich auch eine aus Metall, die dann wie einst noch bis in alle Ewigkeit hält. Alternativ bietet sich auch ein Beutel aus nachhaltigem Stoff an. Auch bei den Pflegemitteln wie Shampoo, Cremes, Insektenspray usw. kann statt auf Chemie auf möglichst naturbelassene Produkte gesetzt werden. Für die Haut des Pferdes und für die Umwelt ist es sowieso besser, auf Inhaltsstoffe wie Parabene, Silikone und andere schädliche Stoffe zu verzichten - das gilt übrigens auch für Pflege- und Hygieneprodukte für die Pferdemenschen
Horse Breeder - Maneggio - Cavallo Maremmano


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